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Faustball Jugend U 16 männlich mit letzter Herausforderung

28.09.2020 - Bei der Deutschen Meisterschaft in Stuttgart-Vaihingen wehrt sich das TVB-Team gegen die körperliche Überlegenheit der Gegner und holt sich den 6. Platz bei der Deutschen Meisterschaft

Die Vorgabe der Trainer für die Jungs war recht einfach: In erster Linie Spaß haben, den ein oder anderen Gegner ärgern und mindestens einen Sieg mit nach Hause bringen. Durch eigenes Können und ein wenig Glück gelang sogar das Erreichen der Qualifikationsspiele am Sonntag. Schon der erste Gegner der Gruppenphase, die Berliner Turnerschaft, zeigte sich als die erwartet schwere Aufgabe. Bei Dauerregen und widrigen Platzverhältnissen gegen einen 2,04 m großen 17-jährigen Angreifer zu spielen war für das jüngste Team der Meisterschaft (Altersschnitt: 13,7 Jahre) erst mal ein Schock. Trotzdem verkaufte sich der Brettener Nachwuchs richtig gut und konnte in beiden Sätzen 7 Punkte ergattern. Der spätere Vizemeister TV Unterhaugstett war ebenfalls haushoher Favorit gegen den TVB, musste aber vor allem im ersten Satz alles geben, um diesen mit 13:11 zu gewinnen. Der zweite Durchgang war ebenfalls hart umkämpft. Erst in der Schlussphase konnten die Schwarzwälder mit 11:7 den 2:0 Satzerfolg sicherstellen. Sehr spannend verlief die Begegnung mit Gastgeber NLV Stuttgart-Vaihingen. Nach unglücklich verlorenem ersten Satz (11:13) trumpften die Jungs um den überragenden Hauptangreifer Rouven Appenzeller auf und holten sich die Folgesätze und damit den ersten Sieg mit 11:8 und 11:7. Beim letzten Spiel des Tages gegen den Topfavoriten Ahlhorner SV rechnete man sich keine Chance aus und konnte völlig befreit aufspielen. Ergebnis war ein gewonnener erster Durchgang (12:10), bei der die Abwehr mit Martin Bachmaier, Tom Blob und Jordan Leichsnering ebenfalls überzeugen konnte. Leider reichten dann die Kräfte nicht mehr. Ahlhorn holte sich überlegen mit 11:7 und 11:4 den 2:1 Sieg und damit mit 8:0 Punkten den Gruppensieg. Leider schlug dann Corona zu, Ahlhorn musste nach Hause reisen und der TV Bretten rutschte eine Position nach vorne. Das bedeutete, dass die TVB-Jungs am Sonntagmorgen im Viertelfinale gegen den späteren Meister TV Vaihingen/Enz spielen mussten und folgerichtig mit 6:11 und 7:11 ihre Grenzen erkennen mussten. Obwohl Kapitän Leander Jörg und Patrick Wilhelm leider über Nacht erkrankt waren, begann das dezimierte Team hochmotiviert das Spiel um Platz 5. Gegner war der TuS Hannover-Empelde, der gegen die tapfer kämpfenden TVB–Jungs den ersten Satz mit 11:13 überraschend abgeben musste. Leider gingen auch in diesem Spiel gegen Ende die Kräfte aus und mit einer ehrenvollen 1:2 Niederlage und dem niemals erwarteten 6. Platz wurde die Deutsche Meisterschaft beendet.

Das Trainergespann Harald Muckenfuß und Wilken Appenzeller sind sich mit der Beurteilung der Meisterschaft einig: „Wir sind hochzufrieden mit der Teamleistung. Die Jungs haben zum Abschluss der coronageprägten Feldfaustballsaison alles gegeben. Trotz der körperlichen Überlegenheit der zum Teil im Schnitt 3 Jahre älteren Teams konnten sie fast in jeder Begegnung mithalten und den Favoriten alles abfordern. Es steckt viel Potential in unserem Team, das bei gleichen Voraussetzungen in den nächsten Jahren noch jede Menge Freude machen wird“.

In einem packenden Finale holte sich der TV Vaihingen/Enz die Deutsche Meisterschaft mit einem 2:1 Erfolg über den TV Unterhaugstett.

V.l.n.r.: Trainer Wilken Appenzeller, Christian Feix, Jan Pfitzenmeier, Rouven Appenzeller, Jordan Leichsnering Tom Blob, Martin Bachmaier, Trainer Harald Muckenfuß
Der jüngste TVB-Spieler Martin Bachmaier mit dem „etwas“ größeren Berliner Hauptangreifer
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