Turnverein 1846 Bretten e.V.
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Diana Peukert wird Deutsche Altersklassenmeisterin

Die Brettener Triathletin Diana Peukert hat im Rahmen des Ironman Kraichgau auf dem Kurzdistanzformat 5150 ihre Altersklasse und somit den Titel der Deutschen Meisterin gewonnen.

Diana Peukert, eigentlich auf der Langstrecke unterwegs, befindet sich zurzeit in der Vorbereitung für den Ironman in Hamburg. Der Wettkampf im Kraichgau stand eigentlich nur als kleiner Formtest auf dem Trainingsplan, bevor in den kommenden Wochen die längeren Distanzen angegangen werden.

Von Beginn an lief es für Diana Peukert eigentlich optimal. Aufgrund der hohen Außentemperaturen durfte das Schwimmen über 1,5 km nur ohne Neopren absolviert werden. Das kam der guten Schwimmerin Peukert natürlich sehr entgegen, sie konnte dort schon einen Grundstein für ihren späteren Erfolg legen. Danach hieß es 40km mit dem Rennrad durch die Hügel des Kraichgaus. Auch hier kam sie mit den äußeren Bedingungen sehr gut zurecht. Die vielen, im Vorfeld antrainierten Radkilometer machten sich hier positiv bemerkbar.

Zum Abschluss standen dann noch 10km Laufen auf dem Programm. Bei Temperaturen von weit über 30C wurde es für Diana Peukert dann nochmal richtig hart. Sie musste ihre letzten Kräfte mobilisieren um die Distanz erfolgreich zu absolvieren. Aber die Schinderei hat sich schlussendlich mehr als gelohnt. Sie gewann souverän die Altersklasse W 35-39 und durfte erstmalig den Titel einer deutschen Meisterin für den TV Bretten mit nach Hause nehmen.

Man darf wirklich auf die weiteren Wettkämpfe von Diana Peukert gespannt in dieser Saison sein. Wenn alles nach Plan läuft, soll beim Ironman in Hamburg die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Hawaii in Angriff genommen werden.

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Spitzenplatzierung beim Ironman Frankfurt

Triathletin Diana Peukert erreicht Spitzenplatzierung beim Ironman Frankfurt

Die Brettener Triathletin Diana Peukert konnte bei ihrem dritten Langdistanzrennen in Frankfurt wieder mit einem Spitzenergebnis aufwarten. Nachdem Sie im letzten Jahr bereits einen hervorragenden sechsten Platz bei den deutschen Meisterschaften in Roth erreichen konnte, hatte sie sich für Ihren Wettkampf in Frankfurt wieder sehr viel vorgenommen. insbesondere da der Ironman in diesem Jahr als Europa- und Deutsche  Meisterschaft ausgetragen wurde.

Mit ca. 4000 anderen Athleten machte sie sich bereits um sechs Uhr früh auf den Weg zum Schwimmstart am Langener  Waldsee bei Frankfurt. Obwohl es mit knapp 12 Grad Außentemperatur doch ziemlich kalt an diesem Morgen war, gelang ihr ein optimaler Start in den Wettkampf. Mit einer hervorragenden Zeit von knapp einer Stunde beendete sie die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke als dritte ihrer Altersklasse.

Danach  hieß es erst mal warme Kleidung anziehen und  dann mit dem Rennrad auf die anspruchsvolle Radstrecke. Es mussten zwei Radrunden mit insgesamt 180km zurückgelegt werden. Auch hier zeigte sich schnell, dass Diana Peukert einen guten Tag erwischt hatte. Mit einer Radzeit von 5:45 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 31km/h verlief das Rennen bisher sogar besser als geplant. Die Rennen  wurden optimal eingeteilt und so konnte sie den abschließenden Marathon in auf Platz 10 liegend in Angriff nehmen. Sie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und spulte kontinuierlich Kilometer für Kilometer im vorgeplanten Tempo herunter. Auch wenn zum Schluss hin die Kräfte doch ein wenig schwanden, konnte sie auf den letzten Metern sogar noch einen Platz gutmachen. So reichte es am Ende des langen Tages mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 10:47 Stunden zu einem sensationellen neunten Platz in der Europameisterschaft  in der Altersklasse W35-40. Für die Deutsche Meisterschaft bedeutete es sogar Platz vier.

„ Ich bin total glücklich und auch überrascht wie gut der Wettkampf gelaufen ist“ so Diana Peukert.   „ Die Vorbereitung war genau auf diesen Tag ausgerichtet und ist wohl zu einhundert Prozent aufgegangen, aber mit so einer Platzierung hätte ich wirklich nicht gerechnet“

Eigentlich sollte die Saison von Diana Peukert  beendet sein, aber durch diesen Erfolg und der sehr guten Endzeit haben sich völlig neue Perspektiven für Sie eröffnet. „ Ich war nur wenige Minuten von der Qualifikation für einen Startplatz für die Weltmeisterschaft in Hawaii entfernt. Mit meinem Trainer Klaus Herzner, der in seiner aktiven Karriere selbst zweimal auf Hawaii gestartet ist, überlege ich nun, ob ich Ende August im französischen Vichy nochmal einen Ironman machen werde. Bei einem ähnlich guten Wettkampfverlauf hätte ich gute Chancen mir das begehrte Ticket dort zu erkämpfen“

Falls dieses Vorhaben gelingen würde, wäre Diana Peukert die erste Brettener Athletin, die sich für diesen legendären Wettkampf qualifizieren könnte.

Aber auch für ihre Vereinskollegen aus Bretten lief es ab diesem Tag wirklich gut. Drazen Kanjuh konnte mit 10:18 Stunden eine neue persönliche Bestzeit aufstellen und auch Uwe Schmidt blieb deutlich unter der magischen Elf Stunden Grenze.

Beim TV Bretten kann man in Sachen Triathlon auf eine lange  erfolgreiche Zeit  schauen. Einer der derzeit weltbesten Triathleten Superstar Sebastian Kienle, der das Profirennen in Frankfurt gewinnen konnte, hat seine Karriere in Bretten begonnen und ist immer noch Vereinsmitglied. Ebenso der erste Deutsche Hawaiisieger Thomas Hellriegel. E s werden in Bretten offensichtlich gute Bedingungen geboten. So dass im Jugend- als auch  im Erwachsenenbereich immer wieder äußerst erfolgreiche Triathleten die Farben der Stadt vertreten.

 

 

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Premiere des Ludwigsburger City Triathlons

Bei der Premiere des Ludwigsburger City Triathlons vertraten Hannes und Jürgen Lang die Brettener Farben.

Geschwommen wurde in Ludwigsburg 1500m  im 16,8 Grad kalten Neckar,40 km  geradelt auf einer 2 x zu durchfahrenden Runde mitten durch die City mit drei Steigungen vom Neckar  hoch in die Stadt und gelaufen auf einer 4 mal zu absolvierenden  Runde a 2,5 km. Also eine sehr zuschauerfreundliche Strecke, da an einer Stelle vor dem Marktplatz die Athleten 11 mal zu sehen waren.

Beide Brettener Starter hatten sich für das Rennen einiges vorgenommen: Hannes  Ziel war es, bei optimalem Rennverlauf in die Preisgeldränge zu kommen, Jürgen wollte  nach 2 bisher eher durchwachsenen Ergebnissen in der Baden- Württembergischen Seniorenliga zeigen, dass er noch nicht ganz zum alten Eisen gehört.  Doch in den letzten Tagen vor dem Start füllte sich die Startliste immer mehr mit prominenten Namen, u.a. hatten die beiden Profitriathleten Nils Frommhold,  amtierender deutscher Meister über die Ironmandistanz und  Michael Göhner, Sieger u.a. des berühmten Langdistanzrennens in Roth gemeldet. Ebenfalls am Start Lukasz Wojt, Mitglied der polnischen Schwimmnationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 2008 über 400 m Lagen.

Das Schwimmen verlief in dem eiskalten Wasser sehr chaotisch, da der führende Schwimmer an der ersten Boje nicht dem Führungskanu folgte sondern sich seinen eigenen Weg suchte und nahezu das gesamte Feld ihm folgte . So wurde aus der eigentlich vom Veranstalter vorgegeben Schwimmstrecke in Form einer 8 ein großer Kreis und ein kleiner Kreis.

Sowohl Hannes als auch Jürgen kamen aber mit den  chaotischen Bedingungen mit teilweisem Gegenverkehr sehr gut zurecht und verliesen an 9.(20:22 min) bzw. 52. (27:40 min) Stelle das Wasser.

Auf der Radstrecke zündete Hannes dann sehr eindrucksvoll den Turbo, fuhr mit 1:01,52 h min die drittschnellste Tageszeit und wechselte gemeinsam mit einem weiteren Athleten an 4.Stelle liegend in die Laufschuhe.  Vor den beiden führte zu diesem Zeitpunkt noch Lukasz Wojt vor Nils Frommhold. Gleich zu Beginn des Laufes setzte Hannes alles auf eine Karte und schaffte es sogar, sich einen kleinen Vorsprung auf seinen Konkurrenten Martin Diebold vom SSV Huchenfeld herauszulaufen. Doch zu Beginn der zweiten Runde konterte der erfolgreich, so dass der Zieleinlauf lautete: Nils Frommhold  1.55,55 h vor Lukasz Wojt  1:56,44 h, auf Platz 3 Martin Diebold 1:58:45 h vor Hannes auf dem 4.Platz mit einer Zeit von 1:59:56 Stunden.

Damit war Hannes natürlich sehr zufrieden und vor allem stolz auf die Tatsache,  2 sec schneller als der Profi Nils Frommhold geradelt zu sein.

Jürgen hatte auch einen sehr guten Tag erwischt, nach 1:13,11 h auf dem Rad wechselte er mit 27 sec Rückstand auf den bis dahin Zweitplatzierten seiner Altersklasse auf die Laufstrecke und  schaffte es mit einer Laufzeit von 46:12 min diesen noch zu überholen und sich so den 56. Gesamtrang in einer Gesamtzeit von 2:29:51 h  und den  2.Platz in der AK 50 zu sichern.

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Holpriger Start in die Ligasaison

Auch in dieser Saison gelang es den Triathleten des TV Bretten erfreulicherweise wieder einen Kader für zwei Ligamannschaften auf die Beine zu stellen. Schließlich möchte man als Wettkampfabteilung auch im Erwachsenenbereich den Verein  Landesweit vertreten.

Nach der relativ ordentlich verlaufenen Saison 2015 wollte man in diesem Jahr zumindest das Niveau halten, wenn möglich sogar verbessern. Und so machte man sich hoch motiviert auf den Weg zum ersten Wettkampf ins schwäbische Backnang . Dort stand ein neues, weitgehend ungewohntes Wettkampfformat auf dem Programm. Zunächst musste ein Swim& Run absolviert werden. Entsprechend der dort entstandenen Abstände ging es dann am Nachmittag im Jagdstartmodus auf die Radstrecke und zum abfließenden 5KM -Lauf.

Die Mannschaft der dritten Liga mit Tim Odenwald, Alexander Korb, Niklas Abele und Thomas Schwärzel verkauften sich gut und konnten bei der wirklich starken Konkurrenz mit dem 16.Gesamtrang sich gut im Mittelfeld behaupten.

Die Senioren mussten im Anschluss mit teilweise sehr widrigen Witterungsverhältnissen kämpfen. Regen, Schneeschauer und Hagel machte unseren Athleten teilweise doch sehr schwer zu schaffen. Aber die Mannschaft mit Drazen Kanjuh, Uwe Schmidt, Jürgen Lang und Helmut Emrich zeiget eine geschlossene Teamleistung und konnte das Rennen Sturz- und Verletzungsfrei zu Ende bringen. Auch wenn am Schluss nur der dreizehnte und somit letzte Platz heraussprang konnte man im großen Ganzen doch einigermaßen positiv gestimmt die Heimreise antreten, da das Niveau auch in der Seniorenliga ausgesprochen hoch ist, und die Abstände nach vorne so gering sind, dass man für die nächsten Wettkämpfe doch noch deutliches Potential nach oben sieht.

Bereits zwei Wochen später stand der zweite Wettkampf auf dem Programm. Zunächst war früh aufstehen angesagt, da eine lange Anreise nach Rheinfelden an die schweizerische Grenze auf dem Programm stand. Bei optimalen äußeren Bedingungen, blauer Himmel und Sonnenschein, hieß es nun für unsere Athleten start frei für den ersten „ echten“ Triathlon der Saison.

Einen tollen Auftakt konnten Alexander Korb und Tim Odenwald liefern, die mit den Plätzen 13 und 14 ein starkes Ausrufezeichen setzen konnten. Für Niklas Abele lief es nicht ganz so gut, aber Platz 63 hätte am Ende für eine spitzenmäßige Mannschaftsplatzierung gereicht. Leider hatte Thomas Schwärzl einen Blackout und lief leider eine runde zu wenig, so dass er disqualifiziert und auf den letzten Platz gesetzt wurde. Daher stand am Ende nur der 18.Platz in den Ergebnislisten. Trotz dieses Missgeschicks wurde aber klar, dass die Athleten des TV Bretten bei optimalem Wettkampfverlauf ohne weiteres in die Aufstiegsregionen vordringen können. Also kann man auf die verbleibenden Wettkämpfe gespannt sein.

Aufsteigende Tendenz zeigten auch die Senioren. Nach dem Frust des letzten Wettkampfes konnten Drazen Kanjuh, Uwe Schmidt, Michael Sauer und Jürgen Lang der starken Konkurrenz doch etwas mehr entgegenhalten und kamen nach starkem Kampf auf den zehnten Platz, und somit ein bisschen weg vom Tabellenende.

Alles in allem hatten sich die Triathleten doch etwas mehr bei ihren Wettkämpfen ausgerechnet. Aber die Moral stimmt und die Leistungskurve zeigt nach oben. Jetzt gibt erst mal eine vierwöchige Wettkampfpause, in der mit gezieltem Training nochmals an der Form gefeilt wird, damit zum Ende der Saison das vorhandene Potential vollständig abgerufen werden kann.

Team TV Bretten Triathlon: Michael Sauer, Drazen Kanjuh, Uwe Schmidt und Jürgen Lang

 

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Rißnert-Lauf in Karlsruhe Rüppur

Bericht von Alexander Korb

Am Sonntag, dem 20. März 2016, bei nicht ganz Frühlingshaften 7° Celsius stand ich zum zweiten Mal am Start des Rißnert-Lauf in Karlsruhe Rüppur. Ich nutze den Lauf immer um ein paar schnelle Kilometer in die Beine zubekommen und mich auf die anstehende Wettkampfsaison vorzubereiten.

Pünktlich 9 Uhr dreißig fiel der Startschuss. Ich konnte vom ersten Meter an ein gutes Tempo laufen. Um nicht zu überziehen habe ich versucht auf den ersten drei Kilometern einen „Laupartner“ zu finden der wie ich ca. 4 min/km läuft. Dies gelang mir nicht. Ich merkte schnell das heute scheinbar etwas mehr geht und habe mich dann versucht knapp unter 4 min/km einzupendeln. Dies gelang mir und ich konnte das Tempo bis ins Ziel durch laufen. Auf den letzten Kilometern konnte ich noch zu ein paar Konkurrenten aufschließen und diese auch überholen. Die Ziellinie hätte keine 100 Meter später kommen dürfen. Aber so habe ich für die 15km 58 min und 34 sec gebraucht. Ich konnte meine Zeit aus dem letzten Jahr um mehr als sieben Minuten unter bieten und meine Laufzeit aus der Winterlaufserie ebenfalls um knapp drei Minuten verbessern. Jetzt muss es mir nur noch gelingen die Form bis in den Juni zu halten!

Gesamt Platz 6

AK-Wertung Platz 1

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