Turnverein 1846 Bretten e.V.
Wir bewegen Bretten ...

Baltrum Tagebuch 2016

Küchenteam und Gruppenbild

Freitag, 12. August 2016

 

Um 7 Uhr morgens klingelte heute schon unser Wecker, denn es war Zeit die Koffer zu packen und das Lager aufzuräumen, da wir uns für die heutige Rückfahrt bereit machen mussten. Deshalb gab es auch schon um 8:15 Uhr Frühstück. Hierbei richteten wir uns alle ein Lunchpaket, um auf der langen Fahrt nicht zu verhungern.

 

Danach stand der letzte Lagerdienst auf dem Plan. Ein letztes Mal putzten wir das Haus und die Toiletten, hackten Holz und spülten die Teller. Anschließend machten wir die Zelte sauber. Jetzt war es auch schon Zeit, vom Lager Abschied zu nehmen.

 

Nachdem wir ein Abschlussfoto gemacht und das Lager verlassen hatten, bekamen wir noch Zeit, um in die Stadt zu gehen, ein Eis zu essen und uns für die Rückfahrt mit Süßigkeiten und Proviant einzudecken.

 

Um 14:15 Uhr trafen wir uns mit den Betreuern am Hafen und machten uns auf den Weg zur Fähre. Nach einer halben Stunde auf See waren wir wieder auf dem Festland am Hafen von Neßmersiel, wo unser Bus auf uns wartete.

 

Nun luden wir unsere Koffer ein und suchten uns einen Sitzplatz im Bus. Traurig, dass Baltrum 2016 schon wieder vorbei war, aber auch mit vielen unvergesslichen Erinnerungen fuhren wir um 16 Uhr schließlich los.

 

Nach einer langen Busfahrt kamen wir um 0:45 Uhr in Bretten an, wo unsere Eltern uns schon freudig erwarteten. Alle waren sich sicher: Baltrum 2016 war eine wunderschöne Zeit und wir freuen uns schon auf das nächste Ferienlager auf Baltrum!

Tag 9: Donnerstag, 11. August 2016

 

Wir standen um 8 Uhr auf und um halb 9 gab es Frühstück. Zum Frühstück gab es wie jeden Morgen Nutella, Butter und Marmelade. Zum Trinken gab es Tee und Kaba und wer wollte bekam auch Wasser.

 

Während wir frühstückten kontrollierten die Betreuer unsere Zelte und gaben uns Noten.

 

Nach dem Frühstück stand Lagerdienst auf dem Plan. Unser Dienst war an diesem Tag Klo putzen. Nachdem jedes Zelt sein Dienst gemacht hatte, hatten wir kurz Freizeit und mussten dann zum Mittagessen. Es gab Reste von den letzten Tagen. Das Mittagessen schmeckte sehr gut und danach durften wir wieder in Zelt.

 

Nach zwei Stunden mussten wir zur Lagerolympiade. Es gab 6 Teams, die gegeneinander antraten. die Gruppen wurden jeweils nach Zelten eingeteilt. Es gab 6 Stationen, bei denen jeweils ein Betreuer wartete. Man fing bei seinem Zeltbetreuer an. Wir fingen bei Tim an mit Becher stapeln.

 

Danach gingen wir zu Alex, bei dem wir eine Kugel fangen mussten, die aus einem Rohr kam. Alex schickte uns zu Karo, bei der wir so schnell wie möglich durch eine Röhre krabbeln mussten. Nach Karo gingen wir zu Peter, bei dem wir Indiaca über einen Balken spielten. Danach gingen wir zu Tamara Handtuch-Volleyball spielen. Dann zu Jacqueline, dort mussten wir einen Ball unter unser Kinn klemmen.

 

Um 19:30 Uhr gab es dann Essen. Um 20:30 Uhr war ein bunter Abend, bei dem wir selbst entscheiden durften, was wir machen wollen. Zuerst haben wir ein Spiel gemacht, bei dem immer einer aus dem Zelt rausgeht und dann muss man tippen, wie oft er z. B. M & Ms mit dem Mund fangen kann.

 

Ab 22 Uhr gab es dann eine Disco, die bis 24 Uhr ging. Dann gingen alle schlafen.

 

Jonas, Tim

Mittwoch, 10. August – Tag 8

 

Wir wurden wie immer um 07:30 Uhr geweckt. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, sind wir um 08:30 Uhr alle zum Frühstück erschienen. Uns wurde währenddessen der Tagesplan erklärt. Gegen Mittag wollten wir eine Schifffahrt um die Insel machen. Nachdem wir unser Frühstück verzehrt hatten, ging es für die Zeltsprecher zuerst zum Lagerparlament, wo immer die Abendveranstaltungen geplant wurden. Ab 10 Uhr dann, musste jedes Zelt seinem Dienst nachgehen. In unserem Fall war das der LSD-Dienst, bei dem man die Waschräume und Toiletten des Lagers putzen muss. Von 11 Uhr bis 12:30 Uhr hatten wir wieder Freizeit, bis es Zeit zum Mittagessen war. Es gab Reis und eine etwas schärfere Soße mit Gemüse und Hackfleisch und zum Nachtisch gab es noch einen Joghurt und Melonen. Danach haben die Jungs bis 13:30 Uhr Fußball gespielt und danach Sachen für die Bootsfahrt gerichtet, wie beispielsweise Regenjacken, Getränke usw.

 

Um 14:15 Uhr trafen sich alle am Lagerfeuer, um zum Hafen zu laufen. Nach einem etwa 20 minütigen Fußmarsch am Rande der Insel kamen wir dort an. Die Fähre stand schon bereit und so konnten wir gleich einsteigen. Man konnte knapp über dem Meer sitzen und es schlugen viele Wellen gegen die Fenster. Dadurch, dass die Fähre nicht besonders groß war, hat man besonders stark den Wellengang gespürt.

 

Wir fuhren über das Wattenmeer, worauf wir noch gestern bei Ebbe gelaufen sind. Später wurde sogar noch ein Netz ausgeworfen und der Fang wurde den Passagieren gezeigt. Als wir mehr oder weniger auf dem freien Meer waren, wurden die Wellen immer höher. Besonders stark konnte man dies an Deck des Schiffes zu spüren bekommen.

 

Zuletzt sind wir noch langsam an dem Strand der Nachbarinsel Norderney  vorbeigefahren, auf dem sich viele Seehunde ausruhen. Um 17:30 Uhr kamen wir wieder am Hafen von Baltrum an. Wir sind dann zusammen als Zelt wieder zurück zum Lager gelaufen um uns noch vor dem Abendessen duschen zu können.

 

Um 20:14 Uhr versammelten wir uns zum Abendprogramm. Die Betreuer sind jedoch an diesem Abend Essen gegangen, so wurde das Programm von Gerfried geleitet. Unter dem Motto „Totto Lotto“ haben wir auf bestimmte Zelte bei diversen Spielen gewettet. Es gab z.B. Wetttrinken oder ein Quiz über Baltrum. Erst um 23 Uhr sind wir dann ins Bett gegangen.

 

Christian, Daniel (Olympia Gold)

Dienstag, 9. August – Tag 7

 

Der Tag begann damit, dass wir alle 15 Minuten früher geweckt wurden. Da wir gleich nach dem Frühstück zu unserer Wattwanderung, die wir für den heutigen Tag geplant hatten, aufbrachen, gingen wir vom Zeltlager zum Hafen der nicht weit entfernt war. Dort trafen wir nach kurzer Zeit unseren Wattführer, der sich kurz vorstellte. Als er uns erklärte, dass wir unsere Schuhe ausziehen sollten, taten wir das sofort, danach ging es auch schon gleich los. Wir liefen ein kurzes Stück zu der riesigen Wattfläche. Dort angekommen erklärte er uns, dass es viele verschiedene Arten von Würmern im Watt gibt. Einen davon, der aussah wie ein Tausendfüssler, hatte er uns ausgegraben. Er erzählte uns noch von anderen Lebewesen des Wattenmeers. Als wir vom Watt aus wieder zum Hafen gingen zeigte er uns noch eine Pflanze, die sehr salzig schmeckte.

Am Hafen angekommen wuschen wir uns vom Schlick ab uns zogen wieder unsere Schuhe an. Auf dem Heimweg ins Zeltlager mussten wir noch bei unserem Sportabzeichen weiter machen. Die unter 14 Jahren mussten 50 Meter sprinten und die über 14 Jahren 100 Meter. Als wir dies beendet hatten und am Zeltlager ankamen, gab es sofort Mittagessen. Es gab Hühnersuppe mit Nudeln. Danach mussten wir Lagerdienste machen, weil wir sie am Morgen wegen der Wattwanderung nicht machen konnten. Dann hatten wir noch Zeit bis zum Abendessen um uns zu entspannen. Zum Abendessen gab es gegrillte Würstchen und verschiedene Salate.

Nach dem Essen hatten wir noch eine Stunde Zeit um für den heutigen Abend zu proben. Nachdem wir gegen die Betreuer einige spannende Spiele gespielt und erstmals seit es „Schlag den Betreuer“ gibt auch gewonnen hatten, ging es dann auch schon ins Bett.

 

Nils, Jannes (Olympic Fire)

Montag, 8. August – Tag 6

 

Da wir die Glocke am Tag davor abgehängt hatten wurden wir mit lauter Musik und Topfdeckeln aufgeweckt. Obwohl wir noch müde waren, kämpften wir uns aus den betten und räumten unsere Zelte auf. Die Paralympics hatten Küchendienst und richteten unser lecker bekanntes Frühstück hin. Wir gingen mit voll geschlagenen Bäuchen zum Lagerdienst. Unsere Gruppe musste den Toilettendienst erledigen indem wir die Haare von den Waschbecken entfernten und die Toiletten putzten. Nachdem wir den ekeligen Job endlich hinter uns gebracht hatten gab es Mittagessen, und zwar Kartoffelbrei mit Fleischküchle.

Danach trafen wir uns am Lagerrund um eine Inselrally zu machen. Unser Zelt musste aber erst mal 50 Minuten warten, denn jede Gruppe hatte 10 Minuten um ein Rätsel zu lösen. Als wir endlich dran kamen mussten wir Fragen zu Schokolade beantworten. Dann ging es weiter zu Tim, bei dem wir über Dirk de Boerk Fragen beantworten mussten. Nachdem wir das geschafft hatten sind wir zur nächsten Station gelaufen, dort war Jacqueline. Die Aufgabe war mit Bällen Punkte zu erzielen, indem wir mit Seilen gekennzeichnete Stellen trafen. Und ab zur nächsten Aufgabe, bei der bei Tamara Fragen über das Meer beantwortet werden mussten. Wir rätselten ein bisschen und dann gings ab zur nächsten Aufgabe. Diese war bei Peter, man musste mit einem großen Würfel würfeln und die Zahlen die rauskamen zusammenzählen. Aber so einfach war es nicht, denn man musste die Anzahl die raus kam mit Liegestützen oder mit guten Kniebeugen machen. Das Schwerste kam zuletzt, wenn man eine 6 bekam musste die zusammengerechnete Würfelzahl von 0 wieder starten. Man konnte zum Glück „Stop“ rufen (natürlich abgesprochen mit dem Team). Wir gingen weiter zu Carola, bei der die Aufgabe war, Bilder zu finden, die sie zuvor fotografiert hatte. Schnell gingen wir auf die Suche und auf die letzte Sekunde fanden wir dann doch noch die Bilder und fotografierten sie. Der Weg führte uns weiter zu Armin, der in einem Strandkorb saß. Wir mussten mit Fangwerfern uns Bälle gegenseitig zuwerfen und sie auch fangen. Als alle Aufgaben erledigt waren, gingen wir in die Stadt. Dort hatten wir eine Stunde Zeit zu shoppen. Danach gingen wir zurück und aßen lecker zu Abend.

Am Abend spielten wir „Baltrum next Topmodel“. Jeder Teilnehmer musste in jeder Runde eine Aufgabe bewältigen: 1. Runde – Laufen, 2. Runde - Laufen mit Buch auf dem Kopf, 3. Runde – Tanzbattle (Jungs zu Macarena, Mädchen zu Bills), 4. Runde – High Heels aus Tischtennisbällen, 5. Runde – Handtaschencoaching mit Taschen-Coach Lady Gucci, 6. Runde – Werbung, 7. Runde – Paarwalk zum Final. Schließlich waren Jule, Tim und Leslie, Lukas noch im Finale. Die letzte Aufgabe machten Leslie und Lukas besser, somit wurden Leslie und Lukas Baltrum next Topmodel. Müde aber auch glücklich gingen wir ins Bett und schliefen schnell ein Zzzzz…

 

Juliane, Jette (Verlierende Gewinner)

Weitere Bilder

Bilder von der Wattwanderung

Sonntag, 7. August – Tag 5

Eigentlich sollten wir längst in den Zelten sein und schlafen, doch um Punkt 12 Uhr trafen wir uns und „stürmten“ den Frühstücksraum mit einem lauten „Happy Birthday“, da der Betreuer Tim heute 20 Jahre alt wurde. Nachdem jeder Teilnehmer Tim gratuliert hatte und wir ihm unser Geschenk überreicht hatten, gingen wir schließlich ins Bett, da wir am nächsten Morgen früh geweckt werden sollten. Doch um uns unseren Schlaf nicht rauben zu lassen, klauten wir während der Geburtstagsaktion kurzerhand die Lagerglocke, was uns am nächsten Morgen doch eher zum Verhängnis wurde: Mit lauter Rockmusik, Topfdeckeln und Tröten rächten sich die Betreuer an uns.

Nach dem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zu unserem alltäglichen Lagerdienst, heute stand für uns Klodienst auf dem Plan. Zeit zum Ausruhen von der kurzen Nacht blieb uns kaum, da wir nun einen Teil unseres Sportabzeichens absolvierten: das Seilspringen.

Jetzt stärkten wir uns mit einer warmen Mahlzeit. Satt und wohlgenährt machten wir uns auf den Weg zum Strand. Trotz des windigen Wetters gingen einige Teilnehmer zum Baden in die Nordsee oder spielten Volleyball. Bei der Strandolympiade rollten wir uns im Sand, buddelten Löcher und spielten andere spaßige Spiele. Als es zu regnen drohte machten wir uns schnell auf den Heimweg, befreiten uns unter der warmen Dusche von all dem Sand und machten uns nach dem Abendessen bereit für die Disco.

Fertig aufgebrezelt betraten wir unseren Discoraum und tanzten und tanzten und feierten den ganzen Abend. Müde und gut gelaunt fielen wir um 12 Uhr in unsere Betten und freuten uns schon auf die weiteren Tage auf der Insel Baltrum.

 Jenny, Leslie (Die Sport-BH’s)

Samstag, 6. August – Tag 4

Gestern früh um 7:30 Uhr mussten wir aufstehen. Eine Hälfte in unserem Zelt war so müde und wollte nicht aufstehen. Um 8:30 Uhr gab es Frühstück: Warmer Kakao, warmer Tee und leckere Brötchen. Eine Stunde später hatten wir Dienst.

Wir mussten danach 800 m rennen für das Sportabzeichen. Um 12:30 Uhr gab es Mittagessen, Kartoffelsuppe mit Würstchen und Brötchen. Dann hatten wir Freizeit und danach sind wir zum Strand gelaufen, viele sind baden gegangen. Ab ca. 15:30 Uhr durften wir im Dorf shoppen gehen, eineinhalb Stunden hatten wir dafür Zeit. Dann gingen wir wieder zurück zum Zeltlager. Wir hatten noch ein bisschen Zeit bis es ein leckeres Abendessen gab. Danach hatten wir noch ein bisschen Freizeit.

Anschließend mussten wir ein Stegreiftheater machen. Wir haben ein Thema bekommen und hatten dann 30 Minuten Zeit unser Theater einzuüben. Dann durften wir es vorführen. Die Kulisse war das erleuchtete Lagerrund. Viele sind anschließend noch in den Aufenthaltsraum, andere sind ins Zelt um zu schlafen. Um 0:00 Uhr sind wir wieder aufgestanden weil Tim, ein Betreuer, Geburtstag hatte. Wir haben ihm gratuliert und sangen Happy Birthday. So ging der Tag 5 auf Baltrum zu Ende.

Freitag, 5. August – Tag 3

Wir wurden wie jeden Morgen um 7:30 Uhr von der Glocke geweckt, nach ca. 1 Stunde waren alle angezogen und bereit für das Frühstück. Zum Frühstück gab es wie jeden Morgen leckere Brötchen und Kakao. Als alle mit frühstücken fertig waren, duschten wir und putzten Zähne. Um 9:30 Uhr gingen die Zeltsprecher zum Lagerparlament, während die anderen ihre Freizeit genossen.

Um 10 Uhr wurden alle Zelte durch die Glocke zu den Lagerdiensten gerufen. Nachdem alle Klos geputzt, das Holz gehackt und der Müll sortiert war, begann auch schon der Stand-Weitsprung für das Sportabzeichen. Nun waren alle geschafft und begaben sich hungrig auf den Weg zum Mittagessen. Es gab Tortellini mit einer schmackhaften Sahnesoße und einen leckeren Salat. Alle wurden satt und hatten Vorfreude auf den Strandbesuch.

Nach ungefähr einer Viertelstunde laufen sahen wir die Nordsee. Uns wurde gesagt, wir sollten aus Sand eine Skulptur zum Thema Olympia bauen. Von den olympischen Ringen über einen Pokal bis hin zu einem Stadion war alles dabei. Nachdem die Sandskulpturen bewertet waren, tobten sich noch alle im Sand aus. Dann liefen wir wieder zurück und ruhten uns im Lager aus bis es Essen gab. Zum Abendessen gab es wie jeden Abend Vesper. Als alle aufgegessen hatten wurden die Ergebnisse für die Sandskulpturen bekannt gegeben.

Gegen 20:30 Uhr startete die 60-Minuten-Challange, bei der man so viele Aufgaben wie möglich in 60 Minuten schaffen musste. Nach der Challange durfte man ins Bett gehen, im Aufenthaltsraum bleiben oder mit den anderen eine Runde Werwolf spielen. Nach dem Spiel gingen so gut wie alle ins Bett um sich für den nächsten Tag auszuruhen.

 

Felix, Julius (Paralympics)

Impressionen vom Wochenende

Donnerstag, 4. August – Tag 2

Es war der erste vollständige Tag im Zeltlager. Alle wurden um 7:30 Uhr geweckt. Aufgrund des sehr anstrengenden Vortages war die Mehrheit noch sehr müde und unser Zelt (Olympia Gold) kam nur sehr schwerfällig aus den federn. Danach haben wir uns frisch gemacht um dann frühstücken zu gehen. Nach dem Tischspruch konnte man anfangen zu essen. Es gab Brötchen mit Nutella, Marmelade oder Butter und zum Trinken Kakao oder diversen Tee. Nach einer kurzen Freizeit wurde man bestimmten Diensten zugewiesen. In unserem Fall war es der LSD-Dienst, bei dem man die Toiletten putzen muss. Nach den Diensten hatten wir eine lange Pause bis zum Mittagessen. Während der Pause haben sich viele ausgeruht oder haben Ballspiele wie z.B. Basketball oder Fußball gespielt. Die Jungs haben dabei eher Fußball gespielt auf dem nahegelegenen Sportplatz. Dies zog sich bis zum Mittagessen so fort (12:30 Uhr). Es gab Fleischkäse mit Kartoffeln und Gemüse. Dabei wurde das Programm für den Nachmittag geplant und es wurde entschieden an den Strand zu laufen, da das Wetter ziemlich gut war. Außerdem wurden uns die Gefahren der Ebbe und der Flut erläutert. Da aber leider schon die Schwimmzeiten vorbei waren, wurde entschieden, dass wir nicht schwimmen dürfen.

Als wir dann endlich los laufen wollten fing es an zu regnen. Zum Glück dauerte der Regen auf der Insel nie zu lang und ist immer nur kurzzeitig. So konnten wir nur 10 Minuten später aufbrechen. Der weg war nicht zu lang und verlief durch die Dünen der Insel Baltrum. Als wir ankamen schlug uns die frische Meeresluft in Gesicht. Da wir nicht schwimmen konnten, sind wir barfuß am Meer entlang gelaufen und haben Muscheln gesucht. Es kam dann aber überraschend zu einem kurzen Platzregen, den wir abwarten mussten. Diejenigen, die den Betreuern nicht Folge leisteten und ihren Regenschutz angezogen hatten, mussten mit etwas nasser Kleidung in Richtung Stadt los laufen. Allerdings wurde diese durch den Wind und die Sonne sofort wieder trocken. Dort sind wir auf eine Aussichtsplattform gestiegen und haben von dort fast die ganze Insel sehen können. Daraufhin sind wir wieder durch die Dünenlandschaft zurück zum Lager gelaufen.

Als wir ankamen hat sich ein Großteil der Jungs sofort geduscht. Wir hatten dann bis zum Abendessen noch Freizeit, in der jeder unterschiedlichen Aktivitäten nachging. Nach Dem Abendbrot, bei dem es Brot mit diversem Belag gab, kam es schließlich zum Abendprogramm, bei dem Brettspiele gespielt wurden und viel geredet wurde. Um 11 Uhr sind dann die ersten in ihre Zelte gegangen um sich von dem langen Tag zu erholen.

Christian, Daniel (Olympia Gold)

Mittwoch, 3. August - Die Reise nach Baltrum

Am Mittwoch den 3. August mussten wir schon sehr früh aufstehen, da wir uns schon um halb vier an der Realschule trafen. Nachdem wir unsere Koffer eingeladen hatten, Herr Dörr die Regeln erklärt hatte und wir uns von unseren Eltern verabschiedet hatten, ging es auch schon los. Wir steuerten zuerst Frankfurt an uns danach ging es schon in Richtung Baltrum. Ein paar Stunden nach der Abfahrt machten wir von zwei Pausen die erste, wo wir uns an der Raststätte Trinken und Essen besorgen konnten. Weil wir uns bei der Fahrt so gut benommen hatten, durften wir ausnahmsweise einen Film im Bus angucken. Leider hat es fast die ganze Fahrt über geregnet, so dass draußen nichts passiert ist. Ein paar Kilometer vor der Küste legten wir noch unsere zweite Pause ein, wo wir die Auswahl zwischen Netto und Lidl hatten. Nach 45 Minuten ging es dann auch schon weiter zum Hafen.

Am Hafen angekommen mussten wir noch einige Zeit auf unsere Fähre warten. Die Zeit brauchten wir um unser Gepäck im Container zu verladen. Als die Fähre im Hafen ankam und wir sofort an Bord gegangen sind, ging es auch schon gleich auf die Insel Baltrum. Vor der Insel Norderney konnten wir auf der Sandbank viele Seehunde und Robben sehen im Hafen Baltrum angekommen mussten wir noch ein Stück zum Zeltlager zu Fuß laufen. Das Gepäck wurde mit Pferden zu der Hütte vom Zeltlager gezogen, wo wir es sofort abgeladen haben und es in unsere Zelte gebracht haben. Danach hatten wir noch Zeit unsere Zelte einzurichten und zu entspannen. Am Abend gab es schon ein leckeres Abendessen, das aus Salat und Spaghetti mit Tomatensoße bestand.

Nach dem Abendessen hatten wir noch bis 21:00 Uhr Zeit um ein bisschen zu spielen. Als die Zeit abgelaufen war, haben wir uns im Gemeinschaftsraum versammelt um uns besser kennen zu lernen. Das haben wir spielend gemacht. Danach war der Tag für manche zu Ende, die anderen, die noch nicht schlafen gehen wollten konnten noch im Gemeinschaftsraum Gesellschaftsspiele spielen oder quasseln.

Nils, Colin (Olympic Fire)

 

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